In Zeiten, in denen Demokratie zurückgedrängt wird und Menschen sich ohnmächtig fühlen, treten wir als Künstler:innen mit unserer Praxis dem entgegen.
Performative Praxis macht erfahrbar, was sonst abstrakt bleibt: wie Handlungsfähigkeit entsteht, wie wir uns wirksam erleben können – alleine und gemeinsam. Jeder Körper ist politisch. Jede Bewegung, jede Stimme ist Ausdruck von Handlungskraft.
In Tanz, Performance und künstlerischem Experiment tauchen Menschen körperlich auf, erproben Entscheidungen, reflektieren ihre Positionen und erfahren die politische Dimension ihres Handelns. Gleichzeitig erfahren sie, wie Vertrauen, Empathie und Solidarität in der Gruppe Räume schaffen, in denen Konflikte bearbeitet, Aushandlungen geführt und Gemeinschaft erfahrbar wird.
Diese Praxis verbindet körperliches Erleben, künstlerische Gestaltung und Reflexion. Sie schafft Räume, in denen Menschen Perspektiven verschieben, Handlungsmöglichkeiten austesten und neue Formen gesellschaftlicher Beteiligung verkörpern. In diesen Formaten arbeiten wir Hand in Hand mit Expert:innen aus Sozial und Politikwissenschaft.
Referenzen / Beispiele aus unserer Arbeit:
- Performing Politics – performatives Projekt zu politischer Handlungsmacht in Zusammenarbeit mit Stadtmuseum Tübingen und IREX Tübingen-> Link zu Performing Politics
- Climate ReAssemblies – Kooperation mit Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen und PACT e.V., kreative Erprobung von Klimapartizipation junger Menschen
- REDHOT ULTRA DELUXE- eine Tanz Game Performance zum Thema Manipulation und Entscheidungsfreiheit-> Link zu Choreografische Projekte